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Die Mumie (The Mummy)
 
Filmfacts:
 
Originaltitel: The Mummy
Regie: Stephen Sommers
Drehbuch: Stephen Sommers
Kamera: Adrian Biddle
Musik: Jerry Goldsmith
Besetzung:
 
 

 

Rick O'Connell: Brendan Fraser
Evelyn Carnarvon: Rachel Weisz
Jonathan Carnarvon: John Hannah
Beni: Kevin J. O'Connor
Imhotep: Arnold Vosloo  usw.
Länge: 127 min.
Produktion: USA, 1999
 
Story:
Die Geschwister Evelyn (Rachel Weisz) und Jonathan Carnarvon (John Hannah) streben nach demselben Ziel. Sie wollen sich Zugang zur Stadt der Toten Hamunaptra in Ägypten verschaffen. Doch die Hintergründe, die sie veranlassen dieses Ziel zu verwirklichen, sind sehr unterschiedlich. Während der  weibliche Geschwisternteil an der geschichtlichen Dimension der sagenumwobenen Stadt interessiert ist,  träumt der männliche Teil von Schätzen, welche dort wie der Sand am Meer herumliegen sollen.  Der Legionär und Abenteurer Rick O'Connell (Brendan Fraser) leitet die ganze Expedition in die Wüste.  Bald ist das Team auf seiner Entdeckungstour fündig geworden: die ägyptische Stadt mit ihren gewaltigen Schätzen. Leider machen die Abenteurer einen weiteren, unverhofften Fund in der Gestalt der Priesters Imhotep (Arnold Vosloo).  Es handelt sich aber nicht um einen netten, gastfreundlichen Vertreter des Klerus, sondern um eine bösartige Mumie. Vor über 3000 Jahren hatte sich Imhotep an der Geliebten des damaligen Pharaos vergriffen. Als Strafe wurde er bei lebendigem Leib mumifiziert! Nach der Wiedererweckung der Mumie hat diese düstere Kreatur nun drei Ziel: die zehn biblischen Plagen sollen das ägyptische Volk in Aufruhr versetzen,  die eigene Regeneration durch fremden Lebenssaft und schliesslich das Wiederaufleben seiner alten Liebesleidenschaft. Es wird wohl keine leichte Aufgabe sein die Personifikation des Teufels auf seinem Feldzug zu stoppen.
 
Fazit:
"The Mummy" vermochte mich nicht so recht  zu überzeugen. Das liegt hauptsächlich daran,  dass packende, mitreissende Momente fehlen, welche fähig wären Spannung zu erzeugen. Schon zu Beginn vieler Szenen weiss man, dass die Helden auch die folgende, heikle Situation meistern werden.  Doch gerade diese Spannung erzeugenden, kribbelnden Elemente sind für einen Abenteuerfilm von zentraler Bedeutung. Imponiert haben mir hingegen die Spezialeffekte. Fleischfressende Insekten krabbeln massenweise über den Bildschirm, ein gewaltiger Sandsturm braust rasant auf das Publikum zu und auch die Animation der Mumie ist gelungen. Die Leute von "Industrial, Light & Magic" haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. 
Leider besteht ein Film nicht nur aus den Spezialeffekten. Die Geschichte ist nicht sonderlich originell. Die Leistungen der Schauspieler sind dürftig ausgefallen. Für eine gelungene Interpretation des Abenteuerhelden fehlt Brendan Fraser ganz einfach die passende Mimik. Welch eine Freude war es zum Beispiel Harrison Ford bei seinen Indiana Jones Filmen zuzusehen. Aber auch die Mensch gewordenen Mumie ist nicht angsteinflössend. Trotzdem hat der Film einiges zu bieten. Das sind vor allen die  Effekte. Wer sich einen unterhaltsamen, teilweise amüsanten Abenteuerfilm mit tollen Spezialeffekten nicht entgehen lassen will, der ist bei "the mummy" genau richtig.
 
Bewertung:
 
(von maximal 5 Steinen der Weisheit)
 
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